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Oomph! - Richter und Henker - Ein kleines bisschen Glück
Richter und Henker
01. Wem die Stunde schlägt
02. Richter und Henker
03. Soll das Liebe Sein?
04. Nur ein Mensch
05. Schrei nur Schrei
06. Nichts wird mehr Gut
07. Sag jetzt einfach nichts
08. Es ist nichts, wie es scheint
09. Wo die Angst gewinnt
10. All die Jahre
11. Wut
12. Ein kleines bisschen Glück
Wir Menschen hier draußen, wer wollten wir sein?
Was war'n unsere Träume, was hält uns am sein?
Nachts in den Hallen, neongetränkt
Die uns von den Herren der Arbeit geschenkt

Verschluckt von den Toren in einem Stück
Kehr'n doch jeden Morgen wir lebend zurück
Der Lohn unsre Beute, doch wir wissen schon
Diese Beute frisst uns, unsre Träume, den Lohn

Man sucht ein kleines bisschen Glück
Doch das verzehrt uns Stück für Stück
Denn was man gibt, kommt nie zurück
Und das saugt uns langsam aus
Unsre Kraft, sie wird verdaut
Vom Streben, das auf Sand gebaut

Wir Menschen hier draußen, wie wollten wir sein?
Wer macht unsre Träume, wer pflanzt sie uns ein?
Wer lebt unser Leben, während wir es nur führ'n?
Verstrickt in den Pflichten, die uns fest einschnür'n

In den Tiefen der Schulden muss man funktionier'n
Denn was hart erkämpft ist, will man nicht mehr verlier'n
Denn Schweiß, Blut und Tränen, die war'n sonst umsonst
Doch was wir besitzen, besitzt somit auch uns

Man sucht ein kleines bisschen Glück
Doch das verzehrt uns Stück für Stück
Denn was man gibt, kommt nie zurück
Und das saugt uns langsam aus
Unsre Kraft, sie wird verdaut
Vom Streben, das auf Sand gebaut
Man sucht ein kleines bisschen Glück
Doch das verzehrt uns Stück für Stück
Denn was man gibt, kommt nie zurück
Und das saugt uns langsam aus
Unsre Kraft, sie wird verdaut
Vom Streben, das auf Sand gebaut