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Richter und Henker
01. Wem die Stunde schlägt
02. Richter und Henker
03. Soll das Liebe Sein?
04. Nur ein Mensch
05. Schrei nur Schrei
06. Nichts wird mehr Gut
07. Sag jetzt einfach nichts
08. Es ist nichts, wie es scheint
09. Wo die Angst gewinnt
10. All die Jahre
11. Wut
12. Ein kleines bisschen Glück
Die glühende Kohle noch in meiner Hand
Wollte sie auf ihn werfen, doch hab' mich selber verbrannt
Ich halte das Messer jedoch an der Klinge
Und bis auf die Knochen zerschneidet es mich
Ich hab' diese Waffe gespannt und geladen
Doch schieß' ich mir selbst mitten in mein Gesicht

Wut ist nur Angst im schwarzen Kleid
Sie ist die Plage dieser Zeit
So blind, so unersättlich
Enthemmt und doch nicht frei
Auge um Auge, Schrei um Schrei

Die Rache des Feiglings, geboren aus Angst
Schlägt der Hass seine Wurzeln, zerstört er meinen Verstand
Den Zorn zu bewahren und so zu verfahren
Ja, das ist der Grund der mein Leben verdirbt
Nach Rache zu streben und nicht zu vergeben
Ich schlucke mein Gift, hoff' der andere stirbt

Wut ist nur Angst im schwarzen Kleid
Sie ist die Plage dieser Zeit
So blind, so unersättlich
Enthemmt und doch nicht frei
Auge um Auge, Schrei um Schrei

Die blinde Wut
Der blanke Wahn
Es kocht mein Blut
Schrei um Schrei, Schlag um Schlag, Zahn um Zahn

Wut ist nur Angst im schwarzen Kleid
Sie ist die Plage dieser Zeit
So blind, so unersättlich
Enthemmt und doch nicht frei
Auge um Auge, Schrei um Schrei