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Gothic Compilation, Part LX
Disc 1
01. Now or Never
02. Dark City, Part II
03. Tenfifteen (radio edit)
04. Grey View
05. We Hit a Wall
06. Sick of It All (radio edit)
07. Ghost of War
08. I Feel Good
09. The Blood Runs Cold
10. Alles, was ich weiß
11. Cantiga del fuego
12. Unicornis
13. Sundriven
14. Towards Horizon
15. Mitternacht
16. Dying in the Corner
17. Giostra di vapore
Disc 2
01. On the Other Side
02. Herz (short cut)
03. Bleed to Lead (I Give Up)
04. Runner in the Night
05. Yesteryears (Radio Existence)
06. Larger Than Life
07. Discodeath
08. Falling
09. Freaks
10. The Fall (original single version)
11. Matter of Time
12. Shadowboy - The Awakening
13. Waldgeist
14. Interculturality
15. King O
16. Insomnia
17. Superstition
18. Ich liebe Katarina Witt (Vaguely Obscure Speed mix)
Du spürst etwas ganz tief in dir.
Ein Pulsieren, ein Vibrieren,
erst ganz zaghaft, dann mit Macht.

Raubt dir die Sinne,
nimmt dir das Licht,
bis etwas aus der Seele bricht,
als der Tag stirbt,
blickt es von dir
und die Uhr schlägt Mitternacht.

Glaube, der blieb dir versagt,
steigt als Aberglaub durchs Fenster.
Wenn es finster wird im Haus,
dann kommen die Gespenster.
Hammer, Säge, Hackebeil,
schaut nur, was sie mitgebracht.
In ihrem Tanz stimmst du mit ein,
und die Uhr schlägt Mitternacht.

Am nächsten Tag,
welch ein Geschrei.
Man fand den Toten aufgeschnitten.
Getränkt im Blut,
geschmückt mit Wunden,
oh wie der arme Mann gelitten.

Und niemand ahnt,
was da geschah.
Wer hat den Bauern tot gemacht?
Die Angst regiert,
der Mond steigt auf,
und die Uhr schlägt Mitternacht.

Wenn dir bei Licht die Tür versagt,
steigst du durch manches Hinterfenster,
und mit Wahnsinn in den Augen
führst du an die Nachtgespenster.
Suchst jene heim, die dich verleugnen,
im Schlaf hast du sie umgebracht.
Ein wilder Tanz in ihrem Blute
und die Uhr schlägt Mitternacht.

Bei Tageslicht, kein Nachtgepenst
Nur ein Irrer auf dem Marktplatz
Die Axt geschultert,
ein Berg aus Leichen.
Ein ganzes Dorf starrt dich nur an.

Da fassungslos' Hass in den Augen.
Dort in der Mitte, Schaum vorm Mund,
da tobt der Mob, der Tod regiert,
erschlagen dich wie einen Hund.
Und dein Körper wird verbrannt,
nichts soll von dir übrig bleiben.
Jeder, der dich einst gekannt,
wird deinen Namen fortan meiden.

Glaube, der blieb dir versagt,
steigt als Aberglaub durchs Fenster,
wenn es finster wird im Haus,
kommen all die Nachtgespenster.
Blut und Knochen, frisches Fleisch,
schaut nur, was sie mitgebracht,
in ihrem Wahn stimmst du mit ein,
und die Uhr schlägt Mitternacht.

Mitternacht!