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S.T.S. - Austrozone, Vol. 3 - Es fängt genauso an
Austrozone, Vol. 3
Disc 1
01. Irgendwann bleib i dann dort
02. Ruaf mi net an
03. Trag meine Liebe wie einen Mantel
04. Razzia
05. Tante Marie
06. Warum?
07. Wir brauchen Männer
08. Wie a Glock’n
09. Sie hab’n a Haus ’baut
10. Glaubst i bin bled
11. Radl noch Rio (frisch gemastert 2010)
12. Ziwui, ziwui
13. Motorboot
14. Hexen
15. Rising Girl
16. Ten More Minutes
17. Mama Ana Ahabak (radio version)
18. Smile (original version)
19. Wie beim ersten Mal
20. Eleven
21. Gezeichnet fürs Leben
Disc 2
01. Morgen …
02. Meier (Short People)
03. Gummizwerg
04. Vü zvü Promü
05. Addio Westwelt
06. Onanie Manie
07. Wo ist der Chef
08. Das Kufsteinlied
09. Supersheriff
10. Die Beisl Hur
11. Talk to Me
12. We Are the Power (radio mix)
13. Wir bauen ein Haus
14. Arafat
15. Codo
16. Golf
17. Just Another Day in da Sun
18. Camillo
19. Der alte Wessely (gewidmet 140.000 Österreichern)
20. Es fängt genauso an
Disc 3
01. Bussi Baby
02. Muas des jetzd glei sei
03. Spliff
04. Wir haben noch das ganze Leben
05. One Way Ticket (radio mix)
06. Mit dir kann i fliaga
07. Feiah fonga
08. Frei
09. Wien
10. Dunkelrot
11. Mädchenmusik
12. Verschwende dich
13. Brücken zum Mond
14. Vienna Calling
15. Vater unser
16. Seit a poa Tog
17. Oida
18. Jung & hip
19. Freistott
20. Money, Cash
21. So leicht
Disc 4
01. Superego
02. Bones
03. Stay Wild
04. Feel Alive
05. Honey
06. Oceans Of Light
07. Little Is Much More
08. Drift
09. One By One (remastered)
10. All Of This Is You
11. The City
12. Bambari (dub radio edit)
13. Good Life
14. Hymn
15. Tranquilizer
16. Turn On
17. Two By Two
18. Feeble Lines
19. You Can Go Now
Es san die Zuständ' daham unerträglich,
die Versorgung ist komplett am Sand.
Und ka Aussicht auf irgendeine Zukunft,
die einzige Chance, a westliches Land.

Alles is fremd und man muss akzeptiern,
dass auch die Leut da was besseres san;
Immerhin kann man sich frei bewegen,
obwohl manche Blicke net harmlos san

Und die Wartezeit im Asylantenheim
is auch net immer nur nett.
Nur die Hoffnung auf a lebenswertes Lebn
macht das alles wieder wett.

In der Nacht fliegt a Stein durch a Fenster
und die Scheibn zerklirren und es brennt.
A paar Halbnackte schrein durcheinand'
während aner in Panik ins Freie rennt.

Draußen gröln a paar junge Typen:
"Haut's ab oder wir bringen euch um!"
In den Kinderaugn blankes Entsetzen
am Arm von der Mutter, die starrt nur stumm.

Gott sei Dank kummt dann bald die Polizei -
es war schon all's ziemlich knapp.
Und die Angriffsreih haut genauso schnell
wies' auftaucht is wieder ab.

"Es fangt genauso an", sagt der alte Franz,
"es is das gleiche Lied, es is derselbe Tanz.
Es fangt genauso an, wie vor sechzig Jahr'
Und es war'n damals auch am Anfang nur a paar."

Was dann bleibt, is a angsengte Hüttn
und die nackte Angst vor Morgn im Magn.
Und im Häfen a paar stramme Helden,
die a paar Tag dort stolz ertragn

Und an dem und dem Wirtshaustisch hörst dann,
dass das halt schon passiern kann.
Solln daham sich um ihrn eignen Dreck kümmern
und net Wickel machen in einem fremden Land.

Unser' Arbeit wollens und stehln tuns wie die Rabn
und dafür füttern wirs durch.
Dass mans net unbedingt gleich erschlagn muss
des is a anders Paar Schuh.