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Als ich einst ging im Morgengrauen,
da kann ich an diesen alten Baum.
||: Zwei schwarze Raben saßen da.
Oh! Leute hört, was da geschah.:||
Der eine sprach: "Gefährte mein,
wo soll die nächste Mahlzeit sein?"
||: "Dort hinter 'm Wald auf grünem Feld
liegt unter seinem Schild ein Held.":||
Undauch sein Hund, er liegt nicht fern,
er wachet wohl bei seinem Herr'n.
||: Sein Fakle kreiset auf dem Plan,
kein vogel wagt es, sich zu nah'n.:||
Da tritt zu ihm dies zarte Reh:
"Ach, wie ich meinen liebsten seh."
||: Sie hebt sein Haupt von Blut so rot,
der Liebste, den sie küsst, war tot.:||
Sie gräbt sein Grab im Morgenrot,
am Abend war sie selber tot.
||: Ach, großer Gott, uns allen gib,
solch' einen Hund, solch' Falk, solch' Lieb'.:||
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